Absperrventil nutzen bei Eiseskälte
© by Richard Huber
Als Eigentümer einer Immobilie hat man ein Interesse daran, durch vernünftige Vorsorge größere Schäden am Gebäude bzw. an den Leitungen zu verhindern. Falls Sie keine Hausverwaltung für Ihre Immobilienverwaltung beauftragt haben, die sich mit solchen Sachverhalten bestens auskennt, oder selbst im Haus wohnen, stellt die factum Immobilien AG eine Reihe von hilfreichen Tipps vor, damit Sie und Ihr Eigentum gut durch die Eiseskälte kommen.
Heizung und Wärme
Oftmals falsch ist es, durch zu wenig Beheizung Geld sparen zu wollen, dabei aber die empfindlichen Leitungen einer zu niedrigen Temperatur auszusetzen. Denn schnell können sich größere Schäden an den Leistungen und im Mauerwerk einstellen. Durch Kälte kann im extremen Fall das Wasser in den Leitungen gefrieren, so dass die Leitung zerbirst. Der entstandene Schaden kann in die tausende Euro gehen, denn Wände müssen aufgebrochen werden und neue Leitungen verlegt. Vom Umstand der Anwohner, die während der Reparaturarbeiten auf fließendes Wasser verzichten müssen, einmal ganz abgesehen.
Die factum Immobilien AG empfiehlt daher, regelmäßig zu heizen, damit die Kälte nicht in das Haus kommt.
Vermietete Immobilien prüfen
Wenn Sie ein Besitzer von vermieteten Immobilien sind, sehen Sie vor Ort nach, ob auch vernünftig geheizt wird. Hängen Sie notfalls einen Brief an das schwarze Brett und weisen Sie auf die Folgeschäden hin, um Verständnis zu erhalten. Erklären Sie, dass hier Vermieter und Mieter an einem „Strang“ ziehen müssen. Suchen Sie das Gespräch, wenn Sie den Eindruck haben, das Thema würde nicht ernst genommen.
Büro und Eiszeit
Falls Sie Inhaber/in oder leitende/r Angestellte/r eines Unternehmen sind, sorgen Sie dafür, dass die Angestellten in den Büros über entsprechende Information zur richtigen Belüftung verfügen. Geöffnete Fenster, gerade in Kopierräumen, die keinen festen Arbeitsplatz beinhalten, sind nämlich oftmals ganzjährig geöffnet, weil sich niemand zuständig fühlt, die Fenster zu schließen. So lässt sich auch hier viel Geld sparen.
Gefahren im Keller
Prüfen Sie Kellerfenster, denn auch durch offenstehende Fenster dringt die Kälte ins Mauerwerk ein. Die kalte Luft sinkt nach unten, da sie schwerer ist. Daher ist es im Keller meist kälter als im Treppenhaus. Bei der Gelegenheit: Sind ungesicherte elektrische Geräte, etwa Waschmaschinen, im Keller in Betrieb, die ggf. durch Kondenswasser leiden können? Besser den Netzstecker ziehen, ehe ein Brand ausgelöst werden kann.
Richtig Lüften
Offen stehende Fenster sind auch in der Wohnung oder im Treppenhaus zu vermeiden, da die Kälte so langsam Einzug hält. Lieber das Fenster regelmäßig kurz öffnen und stoßweise lüften. Aber auch hier ist das Lüften dann wichtig, damit kein Schimmel Einzug hält. Stoßweises Lüften erfordert Disziplin, denn es muss regelmäßig erfolgen.
Sicherheitstechnik bei Minusgraden
Die Sicherheitstechnik sollte auf jeden Fall zusätzlich und regelmäßig überprüft werden, damit keine Schwachstellen entstehen können. Hierzu gehören Gefahrenmeldeanlage, Blitzschutzanlage, Brandschutztechnik und Hausalarm.
Eiseskälte in den Außenbereichen: Garage und Garten
Auch der Garten benötigt Pflege während der kalten Zeit. Außenstehende Wasserleistungen, die nicht geheizt werden können, etwa, weil sie zur Bewässerung des Gartens eingerichtet worden sind, sollten entwässert und dann abgedreht werden. Auch der Stromanschluss im Garten sollte nach Möglichkeit ausgeschaltet werden. Durch die Minusgrade kann Feuchtigkeit die empfindlichen Leitungen beeinträchtigen. Dient der Strom anderen Zwecken, etwa der Sicherheitstechnik, sollten bereits bei der Beschaffung entsprechend isolierte Leitungen ausgewählt werden.
Die Garage wird oft genutzt, um Möbel auszulagern, etwa, um sie zu reparieren. Hier ist darauf zu achten, dass die Feuchtigkeit die empfindlichen Möbelstücke nicht beschädigt. Daher sollten sie möglichst mit Folie abgedeckt werden.
Abwesenheit und Kälteaktivität
Bei Abwesenheit ist es ratsam, Personen des Vertrauens regelmäßig heizen und lüften zu lassen. Nebenbei bewirkt eine solche Aktivität auch einen nicht zu unterschätzenden Schutz vor Einbrechern, die Aktivität bekanntermaßen scheuen. Obligatorisch übrigens, dass der Wintersporturlaub des Immobilienbesitzers nicht in Sozialen Netzwerken bekannt gegeben wird, denn die Kenntnis der Abwesenheit lockt natürlich Einbrecher an. Die factum Immobilien AG wünscht Ihnen trotz des Wetters eine entspannte „Eis-Zeit“.
Quelle: news.immoscout24.de