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Weststadt

 

Der Darmstädter Stadtteil West grenzt unmittelbar an die Darmstädter Kernstadt an.

Sie reicht im Norden bis zur Firma Merck und im Süden bis an die Eschollbrücker Straße.
Darmstadt - West erstreckt sich auf etwa acht Quadratkilometer, das entspricht einem Fünftel der bebauten Fläche des Darmstädter Stadtgebietes. Im Zentrum der Weststadt liegt der Hauptbahnhof.
 
In Darmstadts Weststadt ist seit einigen Jahren ein Strukturwandel im Gange,
der vor allem unter dem Darmstädter Oberbürgermeister Peter Benz
(im Amt bis 2005) zum Fokus der Stadtentwicklung gemacht wurde. Der bislang vorwiegend gewerblich geprägte Stadtteil entwickelt sich zunehmend zu einem Stadtraum für Gewerbe, Wohnen und Kultur.
 
30.000 Menschen haben hier ihren Arbeitsplatz, 12.000 leben hier. Die Bruttowertschöpfung in der Weststadt liegt bei etwa 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Ansiedlungen sind besonders im europäischen Viertel (Europahaus, Atrium-Office, T-Online) zu verbuchen. Das Umfeld der Drehscheibe Hauptbahnhof wurde ausgebaut und modernisiert. Neue Wohnquartiere wurden ausgewiesen und bestehende erweitert.
 
Die Darmstädter Weststadt ist Standort zahlreicher europäisch bedeutsamer Unternehmen wie Röhm (heute Teil von Degussa), Wella, Donges Stahlbau, Schenck und Deutsche Telekom. Das meteorologische Zentrum Europas (Eumetsat) und das europäische „… Houston an der Robert-Bosch-Straße“. ESOC liegen ebenfalls in der Weststadt. Unweit des Hauptbahnhofs findet sich das Technologie- und Innovationszentrum (TIZ). Es bietet jungen Firmen Räume, technische und personelle Infrastruktur sowie Beratung in kaufmännischen und rechtlichen Fragen zu auf Existenzgründer angepassten Mietpreisen. Auch Bildungs- und Kultureinrichtungen wie die Hochschule Darmstadt, die Evangelische Fachhochschule Darmstadt oder das Druckmuseum/Haus für Industriekultur haben ihren Standort in der Weststadt.